Karibischer Kaffee

Beim Gedanken an die Karibik kommen den meisten zunächst Palmen, Strände, Kokosnüsse und Rum in den Sinn. Doch auf vielen karibischen Inseln wird auch ein Genussmittel angebaut, auf das wir Deutsche besonders stehen: Kaffee.

Vor allem der Hochlandkaffee aus den Blue Mountains von Jamaika ist sehr bekannt, doch gibt es noch viele andere Kaffeesorten, die es sich bei einem Tobago Urlaub zu kosten lohnt. Darunter ist vor allem der Hawaii-Kona Kaffee zu erwähnen, der auf nur einem ca. 100 km² großen Anbaugebiet in den bis 1800 m hohen Bergen auf Hawaii wächst. Auf dem vulkanischen Boden, der reich ist an Stickstoff, Phosphor und Pottasche, bekommen die Hochland-Kaffeebohnen einen besonders intensiven Geschmack, der sich durch die lange Reifezeit in den sonnenverwöhnten und doch kühlen und feuchten Höhenlagen besonders gut herausbilden kann.

Doch natürlich muss man nicht erst in die Karibik fliegen, um in den Genuss dieser besonderen Karibik-Bohnen zu kommen. Die großen Arabica-Bohnen werden in alle Welt exportiert und können in den Spezialitätengeschäften im ganzen Land gekauft werden. Diesen kann man dann ganz normal in der Kaffeemaschine kochen, aber vielleicht wollen Sie ihn doch ein wenig exotischer zubereiten, wenn es schon mal so ein Spitzenkaffee ist, für den man extra noch einmal an den Internetterminal laufen musste. Dabei muss es gar nicht unbedingt Latte Art sein. Es gibt sowieso Menschen, die Behaupten, dass der Geschmack der Milch den einzigartigen Kaffeegeschmack nur verfälscht.

Die wichtigste Zutat neben den Kaffeebohnen ist Regenwasser, das keinen Kalk enthält. Das tut nicht nur der Kaffeemaschine gut, sondern dadurch können sich auch alle Inhaltsstoffe geschmacklich frei entfalten. Also den gemahlenen Kaffee in einem Filter mit kochendem Regenwasser übergießen, anschließend in ein großes Glas füllen und mit einem Schuss Rum und Muskatnuss verfeinern. Zum Schluss noch ein Sahnehäubchen und ein wenig Zimt obendrauf – und fertig ist der karibische Kaffeetraum.

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