Kaffee gehört (nicht nur) zur westlichen Gesellschaft dazu, das kann man ohne zu übertreiben so festhalten. Das normale Frühstück beginnt mit einer Tasse Kaffee und etwas zu essen. Natürlich hat dies auch seinen Sinn, schließlich vertreibt Kaffee die Müdigkeit, lässt müde Menschen munter werden und schmeckt ganz nebenbei, je nach Gusto mit Milch und/oder Zucker, auch noch sehr gut. Dennoch ist der Kaffeekonsum etwas, das man nicht gänzlich an sich vorbeifließen lassen sollte. Denn zu viel Kaffeegenuss kann sich in der einen oder anderen Art und Weise rächen.
Die gängigen Vorurteile stimmen nicht – kann man dennoch zu viel Kaffee trinken?
Die klassischen Klischees gegenüber dem schwarzen Getränk sind mittlerweile wissenschaftlich widerlegt: so ist der Hauptkritikpunkt an erhöhtem Kaffeekonsum, nämlich die Annahme, der Körper würde dadurch entwässert, mittlerweile als Humbug entlarvt. Im Gegenteil, so darf der Kaffee auch bei einer bilanzierten Flüssigkeitszufuhr bedenkenlos mitgerechnet werden. Zwar gibt es sicherlich Menschen, die von zu viel Kaffeegenuss Magenbeschwerden bekommen, eine allgemeine Schädlichkeit ist indes auch nicht belegbar. Allerdings hat eine Studie nachgewiesen, dass übermäßiger Kaffeekonsum zu einer Mangelerscheinung von Kalium führen kann. Dies gilt auch für koffeinhaltige Limonaden, da es das Koffein ist, dass das Kalium im Körper abbaut. Vor allen Dingen die Muskeln sind auf Kalium angewiesen, so dass eine Schädigung der Muskulatur bei einem übermäßigen Kaffeekonsum nicht auszuschließen ist.
Was tun bei zu hohem Kaffeekonsum – was sind die Alternativen?
Was macht aber nun der passionierte Kaffeetrinker, wenn beispielsweise eine Untersuchung einen Kaliummangel ergibt? Die logische Alternative ist natürlich auf entkoffeinierte Produkte umzusteigen. Wem diese nicht schmecken, der muss wohl oder über den Konsum einschränken. Oder aber seine Ernährung daraufhin umstellen, zum einen den Kaffeegenuss einzuschränken und auf kaliumhaltige Lebensmittel umzusteigen. In jedem Fall ist eine Ernährungsumstellung in der ersten Zeit nicht einfach, aber mit ein wenig Durchhaltevermögen durchaus machbar.